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 Biographie von Ségolène Royal

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MessageSujet: Biographie von Ségolène Royal   Lun 30 Oct - 17:18

Biographie von Ségolène Royal

Ségolène Royal (* 22. September 1953 in Dakar, Senegal) ist eine französische Politikerin und gehört der Parti Socialiste an.

Seit Juni 2002 ist sie Abgeordnete für Deux-Sèvres und bekleidet seit April 2004 zugleich das Amt der Vorsitzenden des Regionalrates von Poitou-Charentes.




Als Tochter des Offiziers Jacques Royal und von Hélène Dehaye ist sie in einem strengen, rechtskatholischen Milieu aufgewachsen. An der ENA lernte sie auch François Hollande, den derzeitigen Parteivorsitzenden der Sozialisten kennen, der seit Ende der 1970er Jahre ihr Lebensgefährte ist. Aus der Verbindung sind vier Kinder hervorgegangen.

Royal absolvierte ihre Schulzeit zuerst in Straßburg, dann in Épinal. Später erwarb sie ihre Licence in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Nancy. Sie ist Absolventin des Institut d'études politiques de Paris und Absolventin der ENA (Abschlussklasse Voltaire). Danach entschied sie sich für eine Abordnung als Justizbeamte an den Verwaltungsgerichtshof.

Als Beraterin am Verwaltungsgerichtshof wurde sie, wie auch ihr Lebensgefährte Hollande, von Jacques Attali entdeckt und war danach von 1982 bis 1988 Beraterin in Fachfragen im Generalsekretariat des Präsidenten, verantwortlich zunächst für Jugend und Sport, später für soziale Angelegenheiten. Wenig später trat sie dem Parti Socialiste bei. Im Jahre 1988 entsandte sie François Mitterrand in das Département Deux-Sèvres, wo sie zur Abgeordneten der Nationalversammlung gewählt wurde. Mit Stellungnahmen gegen die Sommerzeit, gegen Gewaltverherrlichung in den Medien oder für Herkunftsbezeichnungen von Käse und anderen regionalen Agrarprodukten ist sie seitdem in der französischen Öffentlichkeit präsent. Sie hat verschiedene Aufrufe unterzeichnet, die von den politischen Klubs von Jacques Delors ausgingen, deren Generalsekretär Hollande war. Im Jahre 1994 erhielt sie die Zulassung als Anwältin in Paris und trat in die Anwaltssozietät Teitgen ein.

Wegen der Beschäftigung von Mitarbeitern ohne Vergütung anlässlich der Kampagne für die Wahlen zum Regionalrat auf Département-Ebene wurde Royal 1999 vom Arbeitsgericht in Niort verurteilt, eine Berufung wurde vom Berufungsgericht in Poitiers 2005 abgelehnt.

Für die Präsidentschaftswahlen 2007 führt Royal eine eigenständige Wahlkampagne in Distanz zu ihrer Partei. Im Unterschied zu ihren männlichen Mitbewerbern vermeidet sie öffentliche Festlegungen und spricht von grundsätzlichen Werten, wie "gerechte Ordnung", "dauerhafte Sicherheit" und einen "ehrenwerten Umgang" mit der politischen Macht und distanziert sich damit von den "präsidialen" Programmaussagen ihrer innerparteilichen Konkurrenten Laurent Fabius und Dominique Strauss-Kahn. Mit dem Ende September 2006 erklärten Verzicht von Lionel Jospin auf die Spitzenkandidatur für das Präsidentenamt haben sich die Chancen von Ségolène Royal innerparteilich weiter verbessert. Auch außerhalb ihrer Partei wird sie von den Rivalen Nicolas Sarkozy und Dominique de Villepin, die zuvor von einer Medienkampagne sprachen, zwischenzeitlich als Rivalin für das höchste Amt ernst genommen.

Derzeit liegt Royal in den Meinungsumfragen an der Spitze der potenziellen Bewerber/-innen für die Präsidentschaftsnachfolge von Staatschef Jacques Chirac, die im Frühjahr 2007 entschieden wird.


Regierungsfunktionen
* 1992 – 1993: Umweltministerin der Regierung von Pierre Bérégovoy
* 1997 – 2000: Delegierte Ministerin für Schulunterricht im Bildungsministerium unter Claude Allègre der Regierung von Lionel Jospin
* 2000 – 2001: Delegierte Ministerin für Familie und Kindheit im Ministerium für Arbeit und Solidarität unter Martine Aubry der Regierung von Lionel Jospin
* 2001 – 2002: Delegierte Ministerin für Familie, Kindheit und Personen mit Behinderungen im Ministerium für Arbeit und Solidarität unter Élisabeth Guigou der Regierung von Lionel Jospin


Wahlmandate
Auf nationaler Ebene:

* 1988 – 1992: Abgeordnete des Départements Deux-Sèvres, bis zur Übernahme von Regierungsfunktionen
* 1993 – 1997: Abgeordnete des Départements Deux-Sèvres
* 1997: Abgeordnete des Départements Deux-Sèvres, bis zur Übernahme von Regierungsfunktionen
* Seit 2002: Abgeordnete des Départements Deux-Sèvres

Auf lokaler/regionaler Ebene:

* 1989 – 1995: Mitglied des Gemeinderates von Melle (Deux-Sèvres)
* 1995 – 2001: Mitglied des Gemeinderates von Niort (Deux-Sèvres)
* 1992 – 1998: Mitglied im Regionalrat des Départements Deux-Sèvres
* 1992: Mitglied im Regionalrat von Poitou-Charentes, bis zur Übernahme von Regierungsfunktionen
* Seit 2004: Vorsitzende des Regionalrates von Poitou-Charentes
* Vorsitzende einer ländlichen Initiative zur Bewahrung der Sumpflandschaft um Poitiers, seit 1990


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